Manchmal ist es schwer zu unterscheiden, ob es sich um alterstypische Probleme handelt, die „von allein“ wieder verschwinden, ob pädagogische Interventionen ausreichen oder ob eine behandlungsbedürftige seelische Erkrankung vorliegt.
Vor einer Therapie muss daher eine fundierte Diagnostik erfolgen, die biologische, biografische und psychosoziale Faktoren gleichermaßen berücksichtigt.
Z.B. folgende Erkrankungen können dann mit den Mitteln der Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie behandelt werden.
- Depressionen
- Psychosomatische Erkrankungen
- Essstörungen
- Persönlichkeitsentwicklungsstörungen (z.B. vom Borderline-Typ, aber auch andere)
- Angststörungen
- Zwangsstörungen
- Autismus-Spektrum-Störungen
- Sozialverhaltensstörungen
- Emotionale Störungen des Kindesalters (z.B. mit Trennungsangst oder sozialer Ängstlichkeit)
- AD(H)S
- Ticstörungen
- Störungen der Ausscheidungsfunktionen oder des Schlafes ohne organische Ursachen
- Psychosen wie z.B. Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis
- Erkrankungen im Zusammenhang mit Alkohol und Drogen
- Nichstoffgebundene Süchte (z.B. Spielsucht)
- Reaktionen auf schwere Belastungen oder gravierende Lebensveränderungen bis hin zu Posttraumatischen Belastungsstörungen