Die Diagnostik erfolgt im Regelfall mittels Gesprächen, ärztlicher Untersuchung und verschiedener testpsychologischer Verfahren mit dem Patienten sowie den Angehörigen. Ziel ist es dabei, ein genaues Bild von der aktuellen Problematik zu erhalten. Bei Einverständnis werden auch Meinungen aus anderen wichtigen Bereichen wie Schule oder Kindergarten eingeholt sowie gegebenenfalls Vorbefunde angefordert.
Um einen umfassenden Eindruck von den Patienten zu erhalten und einen individuellen Behandlungsplan erstellen zu können, werden folgende diagnostische Verfahren eingesetzt:
- sorgfältige Erhebung der Vorgeschichte (Anamnese)
- körperliche und neurologische Untersuchung und gegebenenfalls die Anordnung weiterer Untersuchungen (Labor, EEG, u.a.)
- gegebenenfalls Überweisung zu Spezialisten anderer medizinischer Fachrichtungen
- Psychologische Diagnostik
- Persönlichkeitsdiagnostik
- Leistungs- und Konzentrationsdiagnostik
- Selbst- und Fremdbeurteilungsfragebögen
- Entwicklungsdiagnostik
- intensive Verhaltensbeobachtung
Nach abgeschlossener Diagnostik erfolgt gemeinsam mit den Patienten und den Sorgeberechtigten eine ausführliche Auswertung der Befunde und der sich daraus ergebenen Diagnose und Therapieempfehlungen.